Aspartam: Eine süße Gefahr

Gastbeitrag von André Burgart

Viele haben sich doch bestimmt schon mal gefragt, warum zuckerfreie Produkte wie Kaugummis oder eine Cola-light trotzdem so süß schmecken. Die Antwort ist, dass Süßungsmittel verwendet werden, die den Zucker ersetzen. Eines dieser Zuckerersatzmittel ist Aspartam. Es steckt bereits in über 9000 Produkten auf dem Markt und hat etwa die 200- fache Süßkraft von normalem Zucker. Aber wenige Menschen machen sich wirklich Gedanken darüber, was der Stoff mit dem Körper macht.

Aspartam ist ein künstlicher Stoff, der in der Natur nicht vorkommt. Der Stoff wurde 1965 durch Zufall von einem Chemiker des pharmazeutischen Unternehmens G.D. Searle & Company entdeckt. 9 Jahre später stellte das Unternehmen einen Genehmigungsantrag an die FDA (Food and Drugs Administration). 1981 genehmigte die FDA den Stoff unter dem Namen Nutrasweet mit einer erlaubten Tagesdosis von 50 Milligramm. Aber es gab dennoch viele Kritiker, die meinten, dass Aspartam gesundheitsschädigend sei. Ebenfalls meinten einige, dass die Studien unzuverlässig sein. 1971 hat John W. Olney (Psychiater und Neuropathologe and der Universität St. Louis) seine erste Studie durchgeführt.

Damals ging es noch um Apsartat (was nicht Aspartam ist) und John W. Olney konnte beweisen, dass Aspartat Hirnzellen zerstört. Später hat er bei dem Unternehmen Searle nach mehreren Aspartamproben gefragt, die er auch bekommen hat, und hat diese an Mäuse verfüttert. Letzten Endes konnte er dieselben Gehirnschäden wie bei Aspartat und Glutamat feststellen. Ebenfalls hat sich Dr. Ralph Walton (Psychiater und Neurologe) mit seinem Team 164 verschiedene Studien angeschaut, von denen 74 von Firmen wie Monsanto (ein Hersteller von Produkten, die mit Aspartam „verseucht“ sind) finanziert worden sind. Und zufälligerweise behaupten alle 74 Studien, dass Aspartam harmlos sei.

Die anderen 90 Studien, die nicht von Firmen oder ähnlichem finanziert worden sind, behaupteten hingegen, dass Aspartam eine Bedrohung sei. Die Efsa, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, hat 2013 eine Studie durchgeführt, in der es hieß, dass Aspartam harmlos sei. Aber bei genauerer Recherche konnte man herausfinden, dass der Leiter dieser Studie ein Partner von Coca-Cola und einem anderen japanischen Unternehmen war. Diese Information stand noch in Wikipedia bis Ende 2013, aber als man die Vorsitzende in einem Interview direkt darauf hingewiesen hat, meinte sie, dass der Leiter zwar ein Partner ist, aber dass es die Ergebnisse nicht verändert habe. Mehrere Tage nach dem Interview verschwand die Information plötzlich aus Wikipedia. Dies ist einer von vielen Beweisen, dass die Aspartam-Industrie den Forschungseinrichtungen einen Haufen Geld zuschiebt, damit diese behaupten, Aspartam sei nicht schädlich, damit verkauft werden darf und die Weltkonzerne reich werden. „Tja, Geld ist Macht“, meinte Dr. Ralph Walton in einem Interview.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was Aspartam so gefährlich macht. Aspartam oder auch E951 genannt besteht aus 3 Bestandteilen. Phenylalanin (50%), Asparaginsäure (40%) und Methanol (10%). Phenylalanin ist eigentlich nichts Schlimmes für den Menschen. Es gibt aber eine Krankheit namens Phenylketonurie. Für Menschen mit dieser sehr seltenen und vererbbaren Krankheit wäre Phenylalanin tödlich. Asparaginsäure ist ebenfalls eine Aminosäure, die über einen langfristigen Konsum das Tumorwachstum fördern kann. Methanol ist die gefährlichste Substanz. In einem Liter Coca-Cola light sind um die 50 ml Methanol enthalten. Das klingt nach nicht viel, aber wenn man das mal mit der täglich empfohlenen Dosis vergleicht, kommt man fast auf das 7-fache. Das ist eine ordentliche Menge an Methanol. Wenn man miteinbezieht, dass Aspartam bis Mitte der 70-er Jahre auf der C.I.A- Liste der potentiellen biochemischen Waffen stand, verwundert das die Experten nicht so stark. Ebenfalls kann ein langfristiger Konsum von Aspartam zu schweren Krankheiten wie Asthma, Depressionen, Krebs, Migräne und noch vielen weiterem führen.

Aber wenn Aspatam so gefährlich ist, warum benutzt man nicht einfach eine Alternative? Es gibt noch viele andere Süßstoffe, die Aspartam ersetzen könnten, die wahrscheinlich beste Alternative wäre Stevia. Stevia ist ein pflanzlicher Süßstoff, welcher die 500-fache Süßkraft von Zucker und keine negative Auswirkungen auf den Körper hat. Stevia wird zwar in einigen Produkten verwendet, wird Aspartam aber nur in ferner Zukunft überholen können, weil es in der Herstellung mehr als Aspartam kostet. Letzten Endes kann man festhalten, dass Aspartam gefährlich ist, vielleicht gerade deshalb, weil Krankheiten oder Symptome erst nach einem langfristigen Konsum entstehen können. Empfehlenswert ist, das nächste Mal, statt einer Cola-light, einfach eine Flasche Wasser zu kaufen.       

Foto von Foodie Factor von Pexels

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