Kurzgeschichten: In fremde Welten eintauchen

Kürzlich wachte ich mitten in der Nacht auf. Es stürmte ungeheuerlich, es pfiff und blies und polterte. Ich blickte durch die Fensterscheibe und sah, wie der Sturm allerhand Teile von – ja was eigentlich? –  durch die Gegend wirbelte. Es kam ein besonders starker Windstoß, drückte mit einem Ruck das Fenster auf und blies einen ganzen Schwall von ihnen in den Raum. Ich nahm eines der Teile in die Hand und sah sofort, dass das, was der Sturm mitgebracht hatte, Fragmente lauter ferner, seltsamer, schöner, schrecklicher und auch ganz naher Welten sein mussten. Wie gut, dass sie gerade bei mir gelandet sind! Denn jetzt können wir die ganzen Welten gemeinsam betreten.

Wie Günther und ich den Professor retteten

(Evan, Kl. 5)

Wenn es irgendwo auf der Welt langweilig ist, dann hier in meinem Zimmer. Es riecht nach Pflanzen, es fühlt sich an wie Pflanzen, man sieht Pflanzen, überall nur Pflanzen!!! Na gut, es gibt da noch diese Hunde, sie sind nicht zum Ausstehen, sie kläffen und fressen, und dann riecht es auch noch überall nach ihnen. Einen Kuchen bekomme ich jeden Tag von meinem Freund Günther. Ansonsten sitze ich immer auf meinem gemütlichen Sofa. So jetzt wird es aber mal Zeit mich vorzustellen, ich bin Hugo, kann Gedanken lesen und lasse mir keinen Kampf entgehen, aber leider verliere ich meistens. Aber ihr werdet nicht glauben, was gestern passiert ist. Mein Freund Günther und ich haben Wasserball gespielt, als dieser plötzlich in die Dornen flog und mit einem lauten Knall zerplatzte. „Na toll“, rief Günther, „lass uns einen neuen kaufen“. Also gingen wir zum Supermarkt. „Lass uns den hier nehmen, der ist fast so dick wie du“, scherzte Günther. „Na schön, nehmen wir den“, sagte ich.

Doch als wir gerade bezahlen wollten, las Günther auf der Packung plötzlich etwas vor:

Helft mir, ich wurde entführt und brauche eure Hilfe, folgt der roten Spur und ich gebe euch den nächsten Hinweis.

Der Professor

Für ein paar Sekunden rührte sich keiner von uns. „Lass uns diese rote Spur suchen“, sagte Günther nach einer Weile. Wir liefen durch den ganzen Laden, als ich sie endlich fand, sagte ich: „Habe sie gefunden. Sie klebt an der Packung, und riecht nach Kuchen, es ist ein Faden oder so was, lass uns ihr folgen.“ Wir gingen also raus und liefen los, vorbei am Fluss (Günther ist das ein oder andere Mal reingefallen) und über die Wiese. Irgendwann endete die Schnur beim Haus des Prof., sie hing aus dem offenen Fenster, als plötzlich das Telefon klingelte. Günther nahm ab und sagte: „Hallo?“ Da schallte es aus dem Telefon: „Wenn ihr wollt, dass dem Prof. nichts passiert, dann lasst uns in Frieden, wir lassen ihn frei, sobald er eine Millionenerfindung gemacht hat.“ Gerade als Günther etwas erwidern wollte, legte der andere auf. Ich war währenddessen dem Geruch des Kuchens gefolgt und fand neben dem Kuchen einen Umschlag, in dem stand:

Ihr findet unter meinem Schuhabtreter einen Kabinenschlüssel für das Schwimmbad, sammelt dort den nächsten Hinweis auf.

Der Professor

„Lass uns da hingehen“, sagte ich. „Können wir das nicht morgen machen?“, fragte Günther.

Das also war gestern passiert. Als ich heute früh aufwachte, suchte ich nach Günther und fand ihn im Haus des Prof. „Können wir los?“.  „Nein, wir müssen doch noch den Schlüssel holen.“ Puh, da ist der Schuhabtreter, aber er stinkt. „Augen zu und durch. Iss er das? Nein, definitiv nicht, das ist eine Socke des Prof.. Da ist ja etwas drin, ein Schlüssel, aber da steht ja gar keine Nummer drauf? Mal überlegen, welche Zahl mag der Prof. am meisten?“  So überlegten wir mehrere Stunden, die sich wie Sekunden anfühlten, am Ende kamen wir insgesamt auf drei verschiedene Nummern: 1, 3 und 5. Als erstes probierten wir die 5 und als wir sie ausprobierten vernahmen wir ein leises Quietschen, weiter passierte allerdings nichts, die Nummer drei war nicht abgeschlossen, also musste es die Nummer eins sein. Als wir den Schlüssel in das rostige Schloss steckten und ihn rumdrehten, quietschte es erneut, doch diesmal ließ sich der Spint öffnen und wir fanden einen weiteren Umschlag:

Super und ich dachte schon, dass dieser Hinweis zu schwer war, na egal, Hauptsache ihr habt ihn gefunden. Geht noch einmal zu meinem Haus und zu meinem Boot. Dort findet ihr den nächsten Hinweis.

Der Professor
PS: Passt auf euch auf und traut keinem.

Wir gingen aber erst noch mal in den Supermarkt, da wir beide Hunger hatten. Im Laden trafen wir auf einen Polizisten, der uns fragte, ob wir uns hier einen Wasserball gekauft hätten. Günther sagte: „Ja, das haben wir.“ Er fragte uns ebenfalls, ob da etwas hinten drauf stand, da wurde ich skeptisch und las seine Gedanken und tatsächlich: Es war einer der Entführer. Also sagte ich: „Nein, warum?“ „Ach, nur so“, sagte der Polizist. An der Kasse fragte ich, ob ich mal telefonieren dürfte. Wenige Minuten später war ein echter Polizist da und verhaftete den einen Entführer. Der hielt allerdings dicht, was den Prof. und den anderen Entführer anbelangte. „Na schön, gehen wir nach Hause“, sagte ich, als uns einfiel, dass wir doch zum Haus des Prof. wollten.                                   

Und tatsächlich fanden wir im Boot den nächsten Hinweis:

Und? Seid ihr auf einen der Entführer gestoßen? Hoffentlich habt ihr ihm nicht verraten, dass ihr hinter ihnen her seid, sie haben nämlich von meinen Hinweisen Wind bekommen und werden nun hinter euch her sein. Gebt ab jetzt noch mehr acht! Dieses Boot fährt los, sobald ihr den grünen Knopf drückt. Macht es euch gemütlich und schlaft, wir werden sehr langsam und vorsichtig fahren, deshalb werden wir wohl erst morgen ankommen.

Wir drückten den Knopf und es ging los. Am nächsten Morgen waren wir hungrig und öffneten den Kühlschrank. Dort fanden wir den nächsten Hinweis:

Achtung seht ihr den großen Baum?  Da bin ich drin, im Boot ist eine Rakete, diese zündet ihr, dann werden die Entführer rauskommen. Das ist dann eure Chance!

Doch als die Entführer rauskamen, sahen sie mich und stürmten auf mich zu. Ich tat das gleiche, nach einer Weile stellte sich heraus, dass sie noch schlechter im Kämpfen waren als ich. Alle waren nach einer Weile k.o. Diese Chance nutzte Günther und befreite den Prof. Dann wurden die Entführer verhaftet.                                            


Die Geschichte von Xanteranien

(Leopold, Kl. 5)

Prolog:

 „Xanter und Buénor…so, so“, sprach der alte Mann, „…warum seid ihr hier?“ Buénor antwortete: „Na, warum wollen wir wohl auf den Schwarzmarkt?“ In der kleinen, locker 10.000 Jahre alten Hütte, welche mit Spinnenweben nur so übersät war, stieg die Anspannung. Der alte Mann unterbrach mit seiner Frage die Stille der kleinen Hütte: „Parole?“, worauf Xanter mit seiner rauen Stimme antwortete: „S-M-V-L“ „Richtig, geht nur durch“, erklang die Stimme des Mannes. Der Gang zur Tür war der einzige Ort, der in den letzten 100 Jahren überhaupt mal geputzt wurde. Als die beiden die Tür öffneten, rochen, sahen und hörten sie ihn, den Schwarzmarkt. Auf einmal hörten sie eine Stimme rufen: „Die Wachen, sie kommen!“ Sie schraken auf, als sie die Stimme hörten und auf einmal standen dutzende Wachen um den Markt. Und auf einmal rannten sie, rannten nur um ihre Freiheit. Xanter hörte sein Blut rauschen und Buénors Herz schlug so laut, dass man es mit 100 Elefanten, die alle gleichzeitig trompeteten, vergleichen konnte. Auf einmal hörten sie ein tiefes Grollen und Brüllen, wie von einem Drachen, die Erde vibrierte und es roch verbrannt. Und da sahen sie ihn auch, den legendären grünen Drachen, Fírnen. Jetzt ging es um mehr als nur ihre Freiheit, es ging um ihr Überleben. So begann die Verfolgungsjagt, der Drache war hinter den Eindringlingen her, die Wachen hinter Xanter und Buénor und die beiden rannten um ihr Leben. Sie sahen einen Ausweg, eine kleine Höhle, nein, einen Felsspalt. Das war ihre Chance, sie rannten zu dem Felsspalt und der Drache rammte mit seinem gesamten Gewicht gegen den Berg, in dem der Felsspalt war, welcher zugleich zugeschüttet wurde.

Kapitel 1: Die Höhle der Trolle

In der kleinen Höhle war es kalt, aber doch stickig. „Na, toll! Jetzt sind wir in dieser Höhle auch noch zugeschüttet. Warum nur mussten die Wachen uns verfolgen und dann auch noch dieser Drache… sie haben mich als Sohn der NaÏlo erkannt“, stellte Xanter fest.  Buénor gab kleinlaut zu: „Ich habe Hunger…hast du was Essbares dabei?“ „Ja hier nimm“, mit diesen Worten gab Xanter seinem Freund etwas Brot ab. Als sie sich nach zahllosen Stunden endlich entschlossen weiter zu gehen, sah Xanter in der Ferne etwas (man muss wissen, dass Halbelfen wie Xanter im Dunkeln sehen können). „Das kann doch nicht wahr sein, ist das…nein, das kann niemals die Grabkammer von Achim von Trollhausen sein“, sprach Xanter offensichtlich begeistert, „Komm mit Buénor!“ und er rannte in Richtung einer riesigen Halle. Buénor, der doch relativ große Zwerg, kam ihm kaum hinterher. Als sie in der Halle ankamen, hörten sie zugleich eine Art Marschieren aus einem der anderen Gänge und ein Gitter fiel hinter ihnen zu. Sie waren gefangen. Auf einmal traten hunderte Trolle aus den Gängen, mit Äxten so groß wie Xanter. Als schon mindestens 200 Trolle in der Halle waren, trat ein größerer Troll mit einer Axt, so groß wie ein junger Wolkenriese, vor.

Kapitel 2: Die Trolle und die Hydra

Die Trolle machten so einen Lärm, wie fünf Herden Elefanten, die von 100 Rudeln Löwen gejagt wurden, bis der Troll sprach: „Waz ihr wollt hier an heiliger Ort?“ „Genau was ihr wollt?!“, brüllte die Trollherde seinen Anführer nach. „Waz zollen wir tun mit euch?“, stellte der größere Troll die Frage in den Raum. Die Trolle brüllten, wie denn auch anders: „Ziehen, Ziehen!“ Xanter unterbrach die Trolle: „Pah, ihr seid zwar stark, wisst aber nichts von wahrer Stärke!“ Aus seiner Hand heraus kam ein gewaltiger Blitz, der die Trolle zusammenschrecken ließ. „Daz ihr könnt? Ihr der Auzerwählte zeihen muzzt!“, sagte der größere Troll beeindruckt, „Achim gestorben izt…aber ihr könnt schaffen ez, ihr muzzt helfen Trolle! Ihr muzzt toten Hydra.“ Auch die stärksten weinen mal, das sah man in dieser Situation gut. „Wir haben Schrift von Hydra. Hydra Trolle unterwirft zeit 300 kalt und 300 warm Tagen. Bitte, bitte helft!“, das war eine ganz schön lange Rede für einen Trollherrscher. „Ja, ja wir helfen euch, ich habe schon einmal eine Hydra besiegt. Wo ist sie?“, antwortete Xanter genervt. Der Troll übergab ihnen ein Blatt Papier mit ein paar Worten und einer Kritzelei. „Ihr durch Gebirge der Verdammten muzzt, daz izt gefährlich“, meinte der Troll.

Kapitel 3: Hydra gegen Feuer

Der Weg durch das Gebirge der Verdammten war schwer und voller Monster, doch als die beiden Freunde einen krummen Berg erreichten, sahen sie sie am Fuß des Berges: Die Hydra, schlafend vor ihrer Höhle. Sie stiegen ab, runter von dem Berg. Als sie unten ankamen, machte Buénor den ersten Schritt und sprang mit seinem Schwert auf die Hydra zu. Er schaffte es, einen ihrer neun Köpfe zu Brei zuschlagen, aber auf einmal wuchsen der Hydra zwei neue Köpfe und sie wachte auf. Mit einem ihrer Köpfe biss sie Buénor und schleuderte ihn gegen einen Felsen, wo er reglos liegen blieb. „BUÉNOR, NEIN!!“, schrie Xanter und mit einem ohrenbetäubenden Schrei stieß er aus seiner Hand einen riesigen Feuerball auf die Hydra. Die Hydra versuchte hingegen Xanter zu schnappen und schaffte es schließlich, ein Bein von Xanter zu beißen, von welchem ein Knacken ausging. Er wird es nie wieder verwenden können. Xanter stieß einen Schmerzensschrei aus und die Hydra brannte und brannte. Als Xanter wieder klar sehen konnte, stieß er einen so gewaltigen Blitz aus, dass sich die Hydra in zwei Teile spaltete und der Berg hinter ihr zerteilt wurde.

Das war die Geschichte meines Großvaters Xanter NaÏlo, welche ich heute an seinem Todestag in Xanteranien aufschreibe… Adieu


Die Reise des Trolls Jack

(Lukas Nanuk A., Kl. 5)

Es gibt einen besonderen Ort, der heißt Troll-Markt. Dort gibt es Trolle und man sieht den riesigen Lebenskern. Bei uns spricht man eine andere Sprache, nämlich trollisch. Es riecht hier nach Stinkesocken und einer steckt sich die Stinkesocke gerade in den Mund und versucht sie zu essen. „Whä!“ Ich kann mir gar nicht vorstellen, sowas je zu essen, der Geruch ist echt schlimm. Die Socke scheint nass zu sein, sie ist so komisch beweglich, ich glaube der Troll tunkt die Socke in seinen Tee ein und beißt immer wieder ein Stück davon ab. Wir leben hier in einer echt verrückten Welt.

Ich bin übrigens Jack, bin 21 Jahre jung, bin 1,83m groß, ich habe schöne blaue Augen und eine Superkraft. Ich kann Gedanken lesen, aber hab keine Angst, deine Gedanken werde ich nicht lesen. Ich bin nicht allein, ich habe gute Freunde. Mit Tobi, Ark und Pinky erlebe ich tolle Abenteuer.

Das größte Abenteuer wartet jedoch noch auf uns und da könnt ihr dabei sein.

Unser Dorf war von einer großen Mauer umgeben, wir wussten aber, dass es dahinter noch andere Trolle und Dörfer gibt. Die Waldtrolle, Bergtrolle, Sandtrolle und sogar die Menschen. Unser Bürgermeister verbot es uns raus zu gehen, er meinte: „Alle anderen Wesen sind gefährlich“!

WaldtrolleBergtrolle  
SandtrolleMenschen

Wir waren sehr traurig, dass wir die Welt nicht erkunden durften. Wir wurden mit dem Gefängnis bestraft, wenn wir nicht gehorchten. Aber wir sind doch alle gleich, wir sind auch Trolle, Waldtrolle und die Menschen wollten wir auch kennenlernen.

Also hatten wir uns einen Plan ausgedacht.

Wir treffen uns in 3 Tagen an der Mauer, genau um 22:30, ganz ganz leise und mit Essen im Beutel. Ark, unser riesiger Troll wollte uns vorsichtig über die Mauer heben und dann mit einem Sprung nachkommen. Klettern ging leider nicht, denn die Mauer hatte einen elektrischen Draht. Dann war es soweit, wir wollten gerade drüber, da kam plötzlich ein Troll an der Mauer entlanggelaufen. Wir waren atemlos. Der Troll aber bemerkte uns nicht, er schlafwandelte zu unserm Glück, wir machten weiter.

Unser Plan ging auf und nun standen wir auf der anderen Seite der Mauer, leise liefen wir weiter in den Wald hinein. Dann schlugen wir an einer sicheren Stelle unser Lager auf. Wir schalteten ein Licht an und sofort kamen lauter Moskitos zu uns. Sie stachen und bissen uns, überall juckte es. Wir kämpften mit der Axt und die Moskitos waren weg, zumindest dachten wir das, bis auf einmal ein 5 Meter großer, 4m langer Moskito vor uns stand. Ein Wildschwein lief an ihm vorbei uns sofort stach er es und sofort war es Tod. Da wurde uns klar, der ist giftig! Also zündeten wir sofort ein riesiges Feuer an, die Flammen schlugen bis zu 7 Meter aus und erwischten das Monster. Der Moskito verbrannte ganz schnell und wir waren gerettet. Wir konnten nun endlich schlafen, nur ich hatte noch mit meinem Tagebuch zu tun, bevor auch ich schlafen ging.

Am nächsten Morgen gingen wir weiter, wir hatten bereits 10 km geschafft. Aber ein Dorf sahen wir noch nicht. Nun standen wir vor einem riesigen Sumpf und da mussten wir durch. Auf halber Strecke kam auf einmal ein riesiger Frosch aus dem Wasser hoch. Seiner langen klebrigen Zunge versuchte er uns zu schnappen, zum Glück war er blind. Er konnte uns nicht sehen nur hören. Pinky hatte es getroffen, schnell schlugen wir mit der Axt dem Frosch die Zunge ab. Der Frosch verwand so schnell wie er gekommen war.

Nach weiteren 5 km durch den Sumpf kamen wir endlich an einer Wiese an, das hochgewachsene Gras schützte uns. Am Ende der Wiese stießen wir auf einen See und dort erblickten uns zwei besondere Augen. Wir waren schon wieder kampfbereit. Doch die Schildkröte war freundlich. Sie erzählte uns von der Welt um sich herum, den vielen Dörfern die es hier gibt, das Dorf der Sandtrolle, der Bergtrolle und der Menschen. Wir schlugen unser Lager auf denn hier fühlten wir uns sicher. Auch an dem Abend legten sich alle wieder schlafen, nur ich schrieb noch in mein Tagebuch.

Am nächsten Tag gingen wir weiter und kamen an einer Sandwüste an. Plötzlich kamen Sandtrolle aus dem Sandboden hervor und begrüßte uns freundlich. Wir waren völlig erschrocken und schon wieder in Kampfstellung aber uns passierte nichts. Sie begrüßten uns nett mit einem „Hallo ihr Waldtrolle, was wollt ihr denn hier?“ Wir erklärten, dass wir einen bösen Bürgermeister haben der alles außerhalb unseres Dorfes für gefährlich erklärt hat und wir das Gegenteil beweisen wollen. Und da sagte einer der Trolle, dass es tatsächlich so ist, dass der Waldtrollbürgermeister keinen Friedensvertrag unterzeichnen wollte. Der Sandtroll gab uns als Beweis der Freundlichkeit einen seiner stärksten Kämpfer und liebevollsten Troll mit auf die Reise. Wir freuten uns sehr und bedankten uns.

Wir liefen dann weiter und kamen in die Welt der Bergtrolle, große und beeindruckende Berge zeigten sich. Auf einmal sprangen hinter einen Berg Bergtrolle hervor und fragten uns was wir Waldtrolle denn hier wollten. Auch ihnen erzählten wir von unserem Bürgermeister. Die Bergtrolle waren genauso freundlich und friedlich wie die Sandtrolle und halfen uns. Wir durften im Bergtrolldorf bleiben und redeten noch lange über uns. Spät abends, als sich jeder schlafen legte, schrieb ich weiter an meinem Tagebuch. Sie gaben uns am nächsten Tag auch einen ihrer stärksten und liebenswürdigsten Trolle mit auf die Reise. Am nächsten Tag zogen wir weiter und kamen an das Menschendorf. Überall wurde gearbeitet, sie fütterten ihre Tiere, kochten ein Essen. Sie waren nicht wirklich überrascht von uns. Wir fühlten uns wie Besucher, wir wurden nicht überrascht, sondern gingen einfach zu ihnen hin. Da kam der König der Menschen aus dem Haus und begrüßte uns freundlich. Auch ihnen erzählten wir von unserem Bürgermeister. Auch die Menschen gaben uns einen ihrer stärksten und klügsten Menschen mit zurück.

Sie freuten sich über unserer Idee endlich alle Wesen zusammen leben zu lassen, ohne Mauer und Schauergeschichten.

Nach tagelangem Wandern waren wir endlich zurück zuhause in Trollmarkt. Wir wurden vom Bürgermeister bereits erwartet, es war aufgefallen, dass wir weg waren. Der Bürgermeister wollte uns sofort ins Gefängnis einsperren, doch unsere neuen Freunde überzeugten den Bürgermeister vom Gegenteil. Er ließ die Mauer einreißen und entschuldigte sich bei allen. Er unterschrieb den Friedensvertrag und alle lebten glücklich und friedvoll zusammen.


Hans und die geheime Botschaft

(Lukas S., Kl. 5)

Es gibt einen Ort tief in der Wüste dieser heißt Sandorf. Dort gibt es eine kleine selbst gebaute Hütte. Rund um diese Hütte stehen einige Kakteen und ein paar kleine Büsche. An diesen Ort riecht es nicht nur sandig, es fühlt sich auch alles sandig und staubig an. Man kann den Sand überall fühlen und zum Teil sogar schmecken. Es gibt hier nicht viel zu sehen außer Sand und öde Landschaft nachts ist es dort stockdunkel so, dass man richtig viele Sterne am Himmel sehen kann und es ist totenstill. Nur ab und zu hört man ein Rascheln oder den Wind pfeifen. Es ist manchmal auch ein gruseliger Ort. Weit in der Ferne ist ein großer Felsen zu sehen. Hier in dieser kahlen Einöde lebt der Archäologe Hans und geht seinem liebsten Hobby, den Schatzsuchen nach. Hans ist ein schlanker junger Mann, der aber trotz seiner mageren Figur sehr stark ist, denn er arbeitet täglich sehr hart und lange. Er hat blonde, schon lange nicht mehr geschnittene Haare. Seine Sachen, die er trägt, sind immer staubig, da er ja jeden Tag in der Erde buddelt. Wenn er seine Sachen waschen will, muss er nämlich erst zur Oase fahren und die ist sehr weit entfernt. Diese Zeit würde ihm bei der Schatzsuche verloren gehen, deshalb fährt er nur dort hin, wenn er auch wieder neue Lebensmittel und frisches Wasser braucht. Hans ist ein guter Schatzsucher und er hat ein besonderes Gespür für gute Fundorte. Er ist sich sicher, dass er irgendwann einen großen Schatz finden wird und er wünscht es sich auch so sehr, dass er all die harte Arbeit und die Einsamkeit auf sich nimmt. Wenn es abends dunkel ist, fühlt er sich sehr oft einsam und dann hat er auch richtig starkes Heimweh.

Hans hat eine besondere Fähigkeit, er kann eine Tarnfarbe annehmen. Doch diese Fähigkeit hat er noch nicht oft einsetzen können, da er hier ja so allein ist.

Eines Tages hatte Hans in der Nähe seiner Hütte ein Loch gegraben. Als er am nächsten Tag dort weiter graben wollte, fand er eine Flasche. Nun wunderte er sich sehr, da es nicht seine Flasche war und sie auch am Tag vorher nicht dort lag. Nachdem er die Flasche genauer betrachtet hatte, stellte er fest, dass sie eine Botschaft enthielt. Auf dem Zettel stand:

„Wir brauchen dringend deine Hilfe. In letzter Zeit passieren hier Unheimliches. Dinge verschwinden Menschen sind unauffindbar. Im Dunkeln huschen Schatten vorbei. Auch wenn dein Weg zu uns beschwerlich seien mag: kannst du uns bitte helfen?“

Nun rätselte er, wer wohl diese Nachricht geschrieben haben könnte. Er wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Hans schaute sich in der Umgebung um und suchte nach Hinweisen. Weit in der Ferne sah er etwas, er konnte nicht wissen was es war, ob es ein Busch oder vielleicht ein Mensch ist. Also rannte er auf die Gestalt zu. Als er näher kam sah er, dass es ein Mann war. Der Mann grüßte ihn und er grüßte zurück. „Wie heißt du?“, fragte Hans. „Ich bin Heinz“, meinte der Mann. Dieser Typ kam Hans irgendwie komisch vor, aber er freute sich jemanden mitzunehmen, denn er war sehr einsam und vielleicht konnte er ihm ja bei seiner Mission mit der geheimen Botschaft helfen. Also erzählte er ihm von der Nachricht, die er gefunden hatte und fragte ihn, ob er ihm vielleicht helfen kann. Heinz wollte ihm helfen und somit fuhren sie beide zur Hütte von Hans. Dort sahen sie sich gemeinsam die Nachricht an. Sie konnten die Botschaft auch gemeinsam nicht entschlüsseln, waren sich aber einig, dass sie tief in die Wüste fahren müssen.

Hans suchte einige Sachen zusammen und packte alles in sein Auto. In der Zwischenzeit wartete Heinz vor der Hütte und stach sich an einem Kaktus. „Was für ein Tollpatsch“, dachte sich Hans. Nun mussten sie nur noch Proviant einpacken und schon machten sie sich auf den Weg. Es war sehr kalt, zum Glück hatte Hans Decken eingepackt. Heinz brauchte gleich eine. Hans war nicht sehr überzeugt von Heinz, aber er brauchte ihn, weil er nicht so alleine sein wollte und deswegen sagte er nichts. Sie fuhren tief in die Wüste und das ohne Karte, Hans hätte allerdings auch keine Karte lesen können. Plötzlich holte Heinz aus seinem Beutel eine Karte heraus und navigierte ihn. Er dachte es jedenfalls. Aber nach einiger Zeit gab Heinz zu, dass er auch keine Karten lesen kann. „Oh je hoffentlich verirren wir uns nicht total“, dachte Hans. Nach einiger Zeit erreichten sie eine Oase. Sie stellten das Auto ab und suchten verzweifelt nach Bewohnern. Sie fanden nur drei sehr traurige Menschen und fragten was passiert ist. Die Leute sagten ihnen, dass es hier spukt. Da zog Hans die Botschaft aus seiner Tasche und zeigte sie ihnen. Die drei sahen völlig verstört auf die Nachricht und sagten: „Ja genau so war es hier bei uns und wir benötigen Hilfe.“ Was sollten die beiden jetzt tun? Heinz schlug vor, dass sie sich als erstes die Häuser genauer anschauen sollten. Also gingen sie in die Häuser und schauten sich um. Es gab aber nichts Verdächtiges zu sehen. Als es dann Nacht wurde huschten tatsächlich Schatten vorbei, sie hatten Angst, aber als sie rausgingen, sahen sie nichts und schliefen ein. Am nächsten Morgen sahen sie Fußspuren und ein weiterer Bewohner war verschwunden. Als sie sich auf die Suche nach dem Verschwundenen machten, sahen sie vier Löwen auf sich zu kommen die Löwen knurrten und brüllten. Hans dachte: „Das war’s“, doch dann kramte Heinz ein Feuerzeug aus seiner Tasche und wollte damit die Löwen vertreiben. Doch es klappte leider nicht, denn ihm fiel vor Angst das Feuerzeug aus der Hand. Der größte Löwe fand das Feuerzeug wichtiger als Hans und Heinz und spielte damit, fand es nach kurzer Zeit aber langweilig. Er brüllte einmal Laut und sie trotteten zurück in die Wüste.

Hans staunte sehr und war echt beeindruckt von Heinz. Sie wollten den Fußspuren weiter folgen, stellten aber fest, dass die Löwen die Spuren verwischt haben. Plötzlich schrie Heinz in Panik auf. Hans schaute und sah eine schwarze Gestalt, die aussah wie ein Kampf-Ninja. Als sie sich vergewissern wollten, dass sie sich nicht verguckt hatten, war der Ninja schon verschwunden. Sie sahen allerdings wieder Fußspuren und folgten ihnen. Nach einiger Zeit kamen sie an einem Haus an. Dort standen viele Ninjas. Ohne viel nachzudenken nahm Hans seine Schaufel und schlug sie alle nieder. Es krachte und klirrte aber nach einer Zeit hatte Heinz es geschafft. Er fühlte sich extrem mutig. Nun konnten sie in das Haus gehen und fanden leider nichts. Als sie weitersuchen wollten, kam ihnen ein Mann entgegen. Er sagte, er konnte fliehen. Hans fragte ihn: „Woher kommst du?“, aber der Mann konnte es nicht genau sagen. Er wusste nur, dass er aus einer Höhle kam. Der Mann flüsterte: „Wir sollten in der Miene arbeiten.“

Sie gingen in die Richtung, aus der der Mann gekommen war und fanden tatsächlich bald in dem großen Felsen eine Höhle mit vielen Gängen. Die Höhle schien unbewacht zu sein. Schnell machten sie sich mit ein paar herumliegenden Stöcken eine Fackel und gingen hinein. Nach ein paar Metern stellten sie fest, dass es doch eine Wache gab, sie war sehr groß und hatte einen Speer er sah auch aus wie ein Ninja. Nun nutzte Hans seine besondere Fähigkeit und konnte so getarnt ungesehen an der Wache vorbei zu den Gefangenen gelangen. Als er bei den eingesperrten Dorfbewohnern war, freuten sie sich sehr. Sie hofften, dass sie nun gerettet werden. Hans brauchte eine Idee. Er schlich sich wieder an der Wache vorbei und holte von draußen seine Schaufel. Dann kam er wieder getarnt zurück und schlug den Bewacher nieder. Sie retteten die Leute aus dem Dorf und brachten sie alle wieder heil zurück. Alle Menschen aus dem Dorf waren glücklich und feierten ein Fest mit ihren Rettern.

Hans hatte allerdings ein Gefühl, welches er nicht deuten konnte. Deshalb wollte er noch einmal zur Höhle zurückkehren. Der Schatzsucher schaute sich in der Höhle um und sah an der Wand einen winzig kleinen Einschluss. Er pickerte mit seinem Messer ein wenig herum und stellte schnell fest, dass er nun endlich seinen Schatz gefunden hatte. Hans hatte eine Diamantenader gefunden. Er hatte es immer gewusst.


Mausi und das Monster!   

(Luca, Kl. 5)

Der Ort ist ein ganz besonderer Ort, da gibt es eine Wiese und ein Haus mit einer Terrasse. Auf der Terrasse ist ein Korb mit Himbeeren. Die Himbeeren riechen süß. Die Wiese riecht nach frischen Graß und Blumen. Überall hört man Vögel singen. Die Luft fühlt sich warm an. Dort lebt Mausi. Sie ist sehr klein. Ihr Aussehen ist braun und weiß. Mausi ist sehr schnell und springt sehr hoch. Mausi geht gerne auf der großen Wiese spazieren. Als sie ein paar Meter gelaufen, findet sie einen abgerissenen Zettel, auf dem steht: „Hilfe, ich brauche Hilfe! Jemand hat mich entführt! Mausi, falls du das liest, ich bin in einem großen Turm!“ Mausi überlegt, wer das sein könnte, dann weiß sie es: Es ist ihr Freund Henry, der Hilfe braucht. Mausi fragt sich: „Wo ist ein großer Turm?“ Sie blickt auf den großen Berg, sieht den Turm und sagt: „Ich muss zu dem Turm hin.“ Mausi springt zu ihrer Wohnung und packt sich Himbeeren ein, danach spaziert sie bis zum Anfang des Berges und macht eine kleine Pause, sie möchte was trinken. Sie hat aber nur Himbeeren statt Himbeeren und Wasser eingepackt. Sie flitzt nochmal zurück und packt fünf kleine Wasserflaschen ein. Als sie wieder an dem abgerissenen Zettel ankommt, ist sie ganz müde und schläft ein.

Nach ein paar Stunden wacht sie wieder auf, es ist schon dunkel. Sie blickt nach oben und sieht Raben und will sich verstecken, aber es ist schon zu spät, die Raben fliegen nach unten und landen sanft auf der Erde. Mausi stottert: „Wollt ihr mich auffressen?“ „Nein“, sagt der Rabenboss, „wir wollten nur schauen, warum eine kleine Maus wie du ganz alleine auf den Boden liegt.“ Mausi ist erleichtert, die Raben müssen weiter und die kleine Maus schläft wieder ein. Am nächsten Morgen wacht Mausi früh wieder auf und isst ein paar Himbeeren und trinkt eine Flasche Wasser, dann macht sie sich wieder auf den Weg. Sie ist erst einige Meter gelaufen, als sie Menschenstimmen hört. Mausi versteckt sich schnell in einem Busch! Die Stimmen kommen immer näher: „Wir müssen fangen sie hat unseren legendären französischen Käse geklaut!“ Mausi überlegt, wie sie an den Menschen vorbeikommt. Sie hat eine Idee. „Ich flitze wie ein Blitz an den Menschen vorbei“, denkt sich Mausi. Also flitzt sie so schnell sie kann an den Menschen vorbei. „Puh geschafft, hier bin ich wieder sicher!“, keucht Mausi atemlos. Sie hört ein lautes Knurren, „Ist das mein Bauch?“, fragt sich Mausi. Sie dreht sich um und sieht Wölfe und Füchse und sie hört Adler kreischen. Sie stottert vor Angst. [Info: Das einzige, wovor Mausi Angst hat, sind große Tiere und Monster] „H-H-Hallo ihr T-T-Tiere. Wollt ihr mich fressen?“ Die Tiere nicken. Die Wölfe rennen auf sie zu, genauso wie die Füchse. Die Adler gehen in einen Sturzflug. Mausi springt über einen Wolf und einen Fuchs. Auf einmal wird sie gepackt. Sie schaut nach oben und sieht die Raben, die sie gestern Abend getroffen hat. „Wir retten dich“, ruft der Rabe. Die Adler fliegen schnell hinterher. Der Rabe fliegt tiefer, die Adler verlieren sie und fliegen zurück. Der Rabe landet sanft auf dem Boden und Mausi ist erleichtert und sagt: „Danke, dass du mich gerettet hast.“ „Kein Problem tschüss und bis bald“, antwortet der Rabe und Mausi ruft: „Tschüss bis bald!“ Mausi läuft weiter, sie läuft auf einen Blätterhaufen und stürzt ein. Es ist eine Falle.

Aber Mausi springt an der Wand wieder hoch. Sie geht zu einem Baum und ruht sich aus. Sie sieht die Blume des Friedens von dem Dorf des Friedens. Mausi schaut nach oben und sieht, das sie fast da ist. Mausi läuft den Rest des Berges nach oben. Als sie angekommen ist, geht sie in den Turm hinein. Weil sie ja so hoch springen kann, dauert es nicht lange, die Treppen hoch zu gehen. Als sie da ist, sieht sie ihren Freund Henry. Und ein Monster. Das Monster hat spitze und schmutzige Zähne. Es ist und stinkt fürchterlich und es hat ein hässliches Fell. Mausi hat keine Angst, aber Herzklopfen. Sie denkt nach, wie sie das Monster besiegen könnte. Sie sieht überall Waffen rumliegen. Mausi überlegt laut: „Wem gehören die Waffen?“ Das Monster hat sie gehört und rennt auf sie zu. Mausi flitzt wie eine Rakete weg. Mausi wird geschlagen [Info: Wenn man Mausi 2-mal richtig doll schlägt, ist sie tot!]! Das Monster kommt auf sie zu. Mausi kämpft stark, sie wäre fast gestorben aber sie springt nach oben und sticht in den Rücken des Monsters mit einem Messer! Aus den Monster kommt eine Kugel raus und Mausi weiß alles wieder. Sie hatte eine Familie. Es gab einen Überfall vom Monster, es hatte ihre Familie getötet außer Henry. Mausi hat einen BRUDER und das ist HENRY! „Danke das du mich befreit hast!“ „Kein Problem“, sagt Mausi. Mausi und Henry sind glücklich, dass sie Geschwister sind. Und sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Und essen Himbeereis.

Beitragsbild: Image by Mystic Art Design from Pixabay

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