Leipzig/Halle Flughafen – das Drehkreuz für Fracht aus aller Welt

Artikel von Jakob

Der Flughafen Leipzig/Halle ist der zweitgrößte Frachtflughafen Deutschlands und der Hauptsitz der DHL-Luftfracht. Er verfügt außerdem über ein Passagierterminal. DHL besitzt dort einen eigenen Hangar. Der Flughafen hat zwei Start- und Landebahnen sowie einen eigenen Bahnhof. Eine Besonderheit ist eine Brücke für Flugzeuge, die über die Autobahn führt.

Am Flughafen Leipzig/Halle sind auch häufig besondere Flugzeuge zu Besuch, wie gestern Abend eine Boeing 737-400 oder eine Boeing 757-300. Beide Flugzeuge sind relativ alt, deshalb fliegen sie heute nicht mehr so häufig. Auch die Antonov An-124 oder die Iljuschin Il-76 waren dort zu sehen, wobei Letztere nicht mehr starten darf, da es sich um eine russische Maschine handelt. Außerdem landete die Concorde 16 in Leipzig.

Doch fangen wir von vorne an: Der Flughafen Leipzig/Halle wurde am 18.04.1927 eröffnet. Das erste Flugzeug war eine Condor Boeing 727-200 (Passagiermaschine), die am 25.04.1927 landete. Terminal 1 ist ebenfalls nicht gerade das Neueste, aber kommen wir wieder zum Thema der besonderen Flugzeuge zurück.

Zum Beispiel war ich einmal mit meiner Mama am Airport Leipzig/Halle, als ein Airbus A380-800 von Lufthansa kam und eine Flugübung machte. Bevor der Ukraine-Krieg ausbrach, landete dort auch die legendäre An-225 „Mriya“, die jedoch 2022 in der Ukraine zerstört wurde.

Das DHL-Hub wurde erst im Jahr 2008 eröffnet. Von dort wird Fracht in die ganze Welt geliefert. Im DHL-Gebäude befinden sich Container und Pakete aus aller Welt. Am DHL-Hub kommen viele verschiedene Flugzeugtypen an, wie die Boeing 737-800, 737-400, 757-200 und 757-300. Auch die Boeing 747-8F sowie der Airbus A330-900F von DHL sind dort zu sehen, wenn auch seltener. Ebenso landet dort die Boeing 777-300F von DHL.

Das ist eine Boeing 757-300F, die hier auf dem Leipziger Vorfeld steht. Sie ist eine typische Fracht-Maschine. Das F steht meist für Fracht-Maschine. Bildrechte: Jakob H.

Neben dem DHL-Hub sind auch andere Airlines wie Prime Air vertreten. Auch die Airline Antonov, die selbst Flugzeuge baut, kommt mit ihrer An-124 nach Leipzig. Diese Maschinen werden meist für Schwertransporte eingesetzt, zum Beispiel für schwere Militärtransporte.

Außerdem versucht die Airline Antonov, alle ihre Maschinen aus der Ukraine zu bringen. So ist vor ein paar Monaten eine An-124 gestartet, im Tiefflug über russisches Gebiet geflogen und hat es nach Leipzig geschafft, wo sie nun steht und auf ihren nächsten Flug wartet.

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