Ich, Béla Markus, bin Schüler dieser Schule und habe im Rahmen der Projektwoche 2025 mehrere Artikel für die Schülerzeitung veröffentlicht. Da ich gerade im Tech-Zeitalter groß werde, habe ich von früh auf einen Bezug zu KI-Tools, auch wenn sie in meiner Kindheit noch nicht den Stellenwert hatten, wie heute.
Wie schon gesagt habe ich mehrere Artikel für die Schülerzeitung veröffentlicht, allerdings muss ich sagen: Diese Artikel wurden nicht nur von mir geschrieben, ich habe sie mithilfe von KI-Tools verfasst und optimiert, sodass sie möglichst perfekt sind. Und das hat funktioniert, in vollem Maße! Aufgrund eines Vorschlags aus der Redaktionsleitung, Frau Gimper, will ich hier transparent und öffentlich erklären, wie ich es geschafft habe, lange und komplexe Artikel zu erstellen, mit einem Zeitfenster von nur ein paar Stunden.
1. Grundwissen
Wie auch bei jedem anderen Artikel muss man Vorarbeit leisten, denn auch wenn man vorhat möglichst wenig eigenen Aufwand zu betreiben, muss man ein grobes Verständnis des Themas haben, um mögliche Fehler zu erkennen und auszubessern. Daher empfiehlt es sich, selbst ein paar Artikel durchzulesen und grob zu verstehen, wie alles funktioniert. Man muss zwar nicht alles verstehen, was allerdings vorteilhaft sein könnte, aber man sollte durchaus die Grundstruktur kennen und allgemeine Begriffe erklären können – zum Beispiel für den Artikel über KI „Künstliche Intelligenz – ein Werkzeug in unseren Händen„.
Bei diesem Beitrag habe ich mich im Vorfeld mit den in dem Artikel verlinkten Quellen beschäftigt, um einen Eindruck der Dimensionen zu erlangen. Da ich mir ein Thema ausgesucht habe, welches mir gefällt, fiel es mir leicht, diese Artikel konzentriert zu lesen und auch größtenteils zu verstehen (kleiner Spoiler: Es war hilfreich!). Nachdem ich mehrere Beiträge zu diesem Thema gelesen habe, fing ich an, mir Notizen zu machen, was alles in dem Artikel stehen soll. Ich schrieb viele verschiedene Teilthemen und Aspekte auf, welche mir als wichtig erschienen. Diese ordnete ich an, um einen groben Plan von meinem geplanten Artikel zu haben.
2. Tools und Werkzeuge
Nachdem ich ein Bild von meinem Thema und einen „Schreib“-plan hatte, ging es daran, passende Tools auszusuchen. Da ich den Artikel nicht selbst schreiben wollte, sondern mir den Artikel erstellen lassen wollte, habe ich mich mit KI-Tools beschäftigt. Wie man im genannten Artikel nachlesen kann, gibt es viele verschiedene Anwendungen – zum Beispiel Bildgeneratoren, Sprachassistenten, Sprachübersetzer oder Code-Generatoren. Für mich waren allerdings Text-Generatoren interessant, zur Auswahl standen Programme wie Claude, Llama, chatGPT oder Gemini, da spezielle Zeitungsartikel-Generatoren wie Heliograf, Sophi.io, Wordsmith oder AX Sematics Geld kosten.
Entschieden habe ich mich am Ende für chatGPT, da es sich aufgrund der komplexeren und tieferen Textqualität einen Namen in der Welt geschaffen hat, von dem ich auch aus früheren Projekten überzeugt war. Um auszutesten, wie weit chatGPT in der Richtung Artikel schreiben kann und wie schnell ich die Grenzen erreiche, habe ich kurze Prompts geschrieben, bei denen mich das Ergebnis direkt beeindruckt hat, vielleicht auch weil ich noch nie einen Text in dieser Länge geschrieben habe.
Durch meine kurze Vorarbeit fiel es mir anschließend leicht, einen Prompt zu verfassen, welcher genau das beinhaltet, was ich möchte. Zwar hatte chatGPT etwas dagegen, den ganzen Artikel am Stück zu schreiben, aber durch eine passende Abschnittsgliederung ging es recht einfach. So gliederte ich den gesamten Artikel in die einzelnen Absätze auf und ließ den Generator jeden kurzen Text einzeln zu verfassen, natürlich innerhalb eines chats, damit ich sämtliche Informationen nicht mehrmals eingeben muss.
3. Fertigstellung
Als alle Absätze geschrieben waren, musste ich diese nur noch im Word-Programm zusammenfügen und vom Format her anpassen. So entstand der gesamte Artikel, welchen ich anschließend in die KA:OS Schülerzeitung kopierte. Dort musste ich nur noch einmal das Format anpassen und interessante und passende Überschriften generieren.
Damit mein Artikel anschaulich und optisch interessant dargestellt werden kann, musste ich noch Bilder hinzufügen. Dafür nutzte ich wieder chatGPT, da das Programm schon alle Informationen besaß, welche es brauchte, um ein zum Inhalt passendes Bild zu generieren. Die Bilder waren auch alle im gleichen Design, wodurch mein Artikel professioneller wirkte.
4. Quellen und Nachweis
Da man seinen Artikel ja nicht selbst geschrieben hat, muss man genau und transparent aufweisen, welche Programme man genutzt hat. Dazu gehört auch, dass man seine Prompts und genutzten Links angibt, zusammen mit dem Zugriffsdatum. Das habe ich gemacht, wodurch es im Nachhinein keine Probleme mehr gibt und ich journalistisch nachvollziehbar gearbeitet habe.