Klarinette: Holz- oder Blechblasinstrument?

Artikel von Julius (Kl. 6)

Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument, das vor über 300 Jahren von Johann Christoph Denner erfunden wurde. Viele Leute denken vielleicht, dass die Klarinette ein Blechblasinstrument ist, wegen ihrer vielen Klappen, die aus Metall bestehen. Eigentlich ist die Klarinette aber ein Holzblasinstrument, da ihr Mundstück aus Holz besteht.

Die Klarinette hat verschiedene Teile, aus denen sie erst zusammengebaut werden muss. Ganz oben hat man das Mundstück der Klarinette, das den Ton erzeugt. Dies tut es mithilfe eines Schilfblattes, das auf dem Mundstück mit einer sogenannten Blattschraube befestigt wird. Die Blattschraube ist sozusagen eine Hülle aus Kunststoff mit zwei offenen Enden. Außerdem besitzt die Blattschraube eine Schraube, mit der man sie enger schrauben kann, um das Schilfblättchen fest zu befestigen.

Der Ton wird im Mundstück erzeugt, indem man oben in das Mundstück kräftig hineinbläst. Man darf aber das Mundstück nicht zu weit in den Mund nehmen. Wenn das passiert, dann ertönt statt des Tons ein lautes Quietschen.

Das nächste Teil der Klarinette ist die Birne (oder manchmal auch Fass genannt). Sie verbindet das Mundstück und das Oberstück (Korpus). Dann kommt das Oberstück (Korpus). Der Korpus ist der Teil der Klarinette, der mit der linken Hand gespielt wird. Er hat drei Löcher, mit denen man durch verschiedene Griffkombinationen verschiedene Töne erzeugen kann.

Das Unterstück, welches mit der rechten Hand gespielt wird, wird mit dem Oberstück verbunden und hat auch drei Löcher wie das Oberstück. Zum Schluss gibt es noch das Schallstück. Das Schallstück ist für die Akustik der tiefen Töne da.

Alle Teile der Klarinette werden miteinander verbunden. Das geschieht mithilfe von Korkenden, die man in das passende Ende steckt, das ein größeres Loch hat. Für den Ton ist es aber wichtig, dass alle Teile ganz sind, sonst kann sich das auf den Ton auswirken.

Es gibt zwei Systeme für die Klarinette: einmal das Böhm-System und das deutsche System. Das Böhm-System ist das französische System und das deutsche System ist, wie der Name schon sagt, das deutsche System.

Eine Klarinette mit deutschem System hat 18–22 Klappen und 4–6 Ringklappen. Ringklappen sind Klappen, die wie Ringe über den Tonlöchern befestigt sind. Man drückt sie immer mit herunter, wenn man ein Tonloch zudrückt. Außerdem hat die Klarinette mindestens 11 Tonlöcher.

Die Preise für Klarinetten sind ganz unterschiedlich und reichen von 130 bis 29.000 Euro.

Meine Recherchequelle ist der Artikel Teile einer Klarinette.

Beitragsbild: Klarinette auf Noten von Carl Maria von Weber, Foto von Alexander Popadin, lizenfrei by pexels

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