Kaos: Mandy Berg, worauf bist Du stolz?
M. Berg: Ich… Naja, ob ich da stolz drauf bin, aber ich finde es total schön, dass die Kinder sich hier alle so verwirklichen können. Und wenn man durchs Haus geht, einfach so ein Gewusel ist, aber irgendwie so ein angenehmes Gewusel. Dass alle das machen können, worauf sie Lust haben und sich ausprobieren können. Das finde ich total schön.
Kaos: Und einen Teil sehen wir ja noch nicht mal. Das ist Dir auch bewusst, dass ein paar Gruppen noch außerhalb sind, ja?
M. Berg: Ja, genau.
Kaos: Dein Interesse war ja besonders das mit der Nachhaltigkeit. Also Du warst sehr interessiert an all diesen Aspekten. Hast du positive Eindrücke sammeln können?
M. Berg: Also da sind einige Gruppen gut dran. Die Wandergruppe hat sich zum Auftrag gemacht, Fotos zu machen, was so unterwegs auffällt. Was man eventuell ändern kann oder was schon schöne Sachen sind. Dann haben wir ja die Gruppe im Schulgarten, die da einfach für blühende Landschaften sorgen will. Oder zumindest dafür, dass man den Schulgarten wieder gut nutzen kann. Dann haben wir hier die Müllsammelgruppe, die natürlich ganz groß dabei ist in dem Punkt. Ganz viele Gruppen, die auch kochen, achten darauf: Was ist regional, was ist vielleicht auch Bio, was ist wenig Fleisch. Also ich denke, dass sich ganz viele Gruppen dem Thema jetzt widmen.
Kaos: Was wäre deine persönliche Lieblingsgruppe, hättest Du Zeit, Dich einer Gruppe anzuschließen?
M. Berg: Puh, das ist schwierig. Ich bin ja gerade einmal durch das ganze Haus gelaufen und habe mir alle Gruppen angeguckt. Und ich glaube, ich mag meinen Job tatsächlich am liebsten. Weil ich einfach überall sein kann und so alles aufnehmen kann, die ganze Atmosphäre.
Kaos: Vielen Dank, Mandy, dann wünsche ich Dir noch einen schönen Tag.
Das Interview fand zwischen Tür und Angel am Mittwoch in der Projektwoche 2025 „Kaleidoskop for future“ statt.
Beitragbild: Mandy Berg (li.) und Bettina Mrowka (re.) im Gespräch (Rechte: S. Schwabe)